Hier findet Ihr alles rund um Euer Lieblingsthema Hund und Herrl bzw. Frauerl.
So wie Menschenkinder sollten auch „Hundekinder“ in die Schule gehen.
Für einen Hund ist es besonders wichtig, so früh als möglich die Regeln des guten Benehmens zu lernen, damit er sich in Gesellschaft des Menschen gut benimmt und nicht vielleicht zu einer „lästigen Plage“ wird.
Die Erziehung beginnt schon beim Züchter. Ein liebevoller Umgang und die Sozialisierung des Hundes nimmt hier ihren Anfang. Schon wenn man den Hund dort abholt, erkennt man am Umfeld, was hier getan oder eventuell versäumt wurde. Je mehr der Hund von klein auf in die Familie integriert ist, desto mehr lernt er über die Verhaltensregeln, die für ein gutes Miteinander wichtig sind.
Wenn man das putzige Kerlchen bzw. Hundemädchen dann bei sich zu Hause hat, sollte dort weiter gemacht werden. Man darf dabei niemals vergessen, daß aus dem kleinen Hund einmal ein stattlicher grosser bzw. älterer Hund wird.
Es mag zwar niedlich aussehen, wenn dieser als kleiner Welpe am Sofa sitzt oder im Bett liegt, aber wenn er später ausgewachsen ist und kein anderer mehr neben ihm Platz hat oder er sich mit nassem, schmutzigem Fell dorthin setzt oder legt, dann ist das nicht gerade erbaulich und ihm nicht mehr oder nur unter grössten Kraftanwendungen und sehr nervenaufreibend zu verbieten.
Auch ist es nicht sehr angenehm für Freunde und Bekannte, die gut gekleidet „zwischendurch“ zu Besuch kommen, wenn der Hund sie dermaßen belagert, daß auf der schönen Kleidung überall seine Spuren zu erkennen sind. Sicher – ein Freund wird sich darauf einstellen, er wird passende Kleidung wählen. Aber ist es nicht viel schöner, wenn der Hund seine Grenzen kennt und die der Menschen respektiert? Ein gut erzogener Hund ist jedenfalls immer gern gesehen.
Hundeschulen kann der Welpe schon mit vollendetem Impfschutz, also etwa ab der 12. Lebenswoche besuchen.
Vorher mit dem Tierarzt drüber sprechen, ob es irgendwelche gesundheitlichen Bedenken gibt!
Im Welpenkurs lernt er das spielerische Miteinander mit Artgenossen, wobei darauf geachtet werden sollte, daß seine „Mitspieler“ nicht älter als 5 Monate sein sollten und man absolut Rücksicht darauf nehmen sollte, daß sich der kleine Hund wohl fühlt. Wenn er sehr ängstlich ist und sich nicht nach kurzer Zeit eingewöhnt hat, dann ist es womöglich besser, es erst später wieder mit einem Welpenkurs zu versuchen bzw. ihn zuerst an einen einzelnen anderen Hund gewöhnen, der in etwa seiner Grösse entspricht und mit dem ihm das Spielen Spass macht.
Nach diesen ersten Anfängen kann schon ab dem Lebensalter von 6 Monaten mit einem Grundkurs in einer Hundeabrichtung begonnen werden.
Später kann man dann auf diesem aufbauen und den Hund entsprechend seinen Begabungen auch weiter fördern, etwa mit weiteren Kursen, die dann in Spezial-Richtungen gehen, wie etwa Fährte, Schutzhund, Jagdhund, etc. Aber auch Bewegungs-Hundesportarten wie z.B. Agility-Kurse können miteinander besucht werden.
Jeder dieser Kurse kann mit einem Leistungsabzeichen abgeschlossen werden, manche mit einem Pokal.
Dazu gibt es meist eine Urkunde mit dem Prüfungsergebnis.
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