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Wie beim Menschen auch ist es wichtig, auf die Ernährung und Gesundheit des Hundes zu achten. Bedingt durch die Züchtung ergeben sich bei den verschiedenen Rassen Anfälligkeiten gegenüber Krankheiten wie z.B. HD (Hüftgelenksdysplasie) sowie andere Erkrankungen des Bewegungsapparates. Hinzu kommen noch Probleme mit entzündeten Ohren, Pfotenballen usw.! Leider nehmen auch bei Hunden die Hauterkrankungen zu. Speziell in fortgeschrittenem Alter kommen dann auch noch andere Erkrankungen (hier ist der Hund dem Menschen sehr ähnlich) dazu, wie z.B. gutartige und bösartige Tumore, Diabetes (Zuckerkrankheit), Probleme des Herz- und Kreislaufsystems (Herzinsuffizienz, also eine Herzschwäche) usw.!
Vielen dieser gesundheitlichen Probleme kann man schon im Vorfeld begegnen, indem man auf eine gesunde Lebensweise und ausreichend Bewegung des Hundes achtet (hierbei sind die Hundehalter ebenfalls gefordert, profitieren also im Gegenzug auch von viel Bewegung an der frischen Luft, etc.). Die gesunde Ernährung sollte bereits im Welpenalter beginnen, aber es gilt auch hier der Grundsatz: es ist niemals zu spät (auch für Bewegung nicht)! Beim Welpen ist darauf zu achten, daß er ausreichend Nähr- und Vitalstoffe erhält, um die Versorgung der Knochen und des Gewebes sicherzustellen. Mangelerscheinungen machen sich leider sehr schnell bemerkbar und was im Welpenalter verabsäumt wurde, lässt sich nicht mehr leicht ausgleichen. Der Hund wächst enorm rasch und dementsprechend hoch ist der Bedarf an notwendigen Aufbausubstanzen. Dies ist auch in weiterer Folge in der Wachstumsphase des Hundes zu beachten.
Rücksicht sollte bei der Bewegung insofern darauf genommen werden, daß der Hund niemals überfordert wird. Dem Hundehalter muss von Anfang an klar sein, daß der Vierbeiner in jedem Fall (auch im Fall von bisher unerkannten Erkrankungen) versuchen wird, mit ihm mit zu halten. Ein Welpe bzw. junger Hund soll also mit Maß und Ziel trainiert werden und keinesfalls z.B. auf längeren Fahrradtouren hinterherlaufend bis an den Rand der Erschöpfung und eventuell sogar des Herzstillstands gebracht werden. Welpen sind Kleinkindern gleichzusetzen, junge Hunde Kindern, also gilt es darauf Rücksicht zu nehmen! Ein verantwortungsbewusster
Hundebesitzer wird dem Rechnung tragen und seinem Hund zwar ausreichend Bewegung verschaffen, ihn aber niemals überfordern. Sobald Hunde ausgewachsen sind, ausreichend gesundheitlich durchgecheckt usw. kann ein intensiveres Training erfolgen.
Wenn der Hund dann älter wird, muss Rücksicht auf seinen allgemeinen Gesundheits- und Fitness-Zustand genommen werden. Wie beim Hundewelpen auch, wird der Seniorhund dann entsprechend zu schonen sein.
In ganz alten Jahren wird er womöglich fast nur mehr schlafen und liegen und – vielleicht durch Schmerzen bedingt, welches unbedingt vom Tierarzt abgeklärt werden muss – kaum mehr Bewegung machen. Altersangepasste Ernährung und Bewegung ist in jedem Fall wichtig.
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