Hier findet Ihr alles rund um Euer Lieblingsthema Hund und Herrl bzw. Frauerl.
Speziell für behinderte Menschen werden Hunde ausgebildet, die Ihnen im Alltag wertvolle Dienste leisten können. Dabei handelt es sich z.B. um Blindenhunde, die den blinden oder fast blinden Menschen sicher durch den Alltag begleiten. Sie bringen ihn über den Schutzübergang, über befahrene Strassen, über Gehsteigkanten, über Treppen und überall dort hin, wo der Sehbehinderte oder Blinde alleine grosse Schwierigkeiten hätte oder es überhaupt nicht hin schaffen würde. Auch für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte werden Behindertenhunde eingesetzt. Sie nehmen an dieser Stelle Tätigkeiten ab, die der behinderte Mensch allein nicht schaffen würde.
Das fängt bei einfachen Dingen an – wie z.B. dem vorsichtigen Aufheben eines Gegenstands, der hinunter gefallen ist. Auch schwierigere Aufgaben können bei entsprechender Ausbildung (dafür gibt es Spezialisten, die sogenannten Behindertenhunde-Trainer) bewältigt werden. Man denke hier an das Abheben eines Telefonhörers, wenn das Telefon läutet, oder auch an das An- und Abknipsen von Lichtschaltern. Sogar Gasherde können diese speziellen Hunde oftmals kontrollieren und abdrehen, damit nichts passiert. In diesem Bereich zeigt sich, wie klug Hunde agieren können, wenn sie ein sehr gutes Training absolviert haben.
Sie sind hier nicht wegzudenken und nicht nur Helfer, sondern auch oftmals der einzige „Ansprechpartner“ für eine behinderte Person. Der Hund wertet auch nicht nach Aussehen oder sonstigem, sondern ist für sein Herrl oder Frauerl einfach da, lässt sich gern streicheln, schmust zurück usw. Die leider oftmals fehlenden sozialen Kontakte werden somit kompensiert, was einen wertvollen Beitrag zur psychischen Gesundheit des kranken Menschen darstellt.
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